Lumix LX3 – Den Blitz… brauche ich wirklich nicht!

Einer der Hauptgründe, bei die Entscheidung für die Lumix LX3 war die hohe Lichtempfindlichkeit. Ich habe es bis heute nicht bereut. Die extremen 24 mm Brennweite hatten mich beinahe abgeschreckt und beim Kauf stark zweifeln lassen … heute weiss ich, was ich bis dahin verpasst habe.

Mittlerweile habe ich die kleine Kamera lieben gelernt und würde sie gegen nichts eintauschen wollen. Gerade in der Weihnachtszeit zeigt die kleine Lichtriesin, was in ihr steckt. Perfekte Schärfe ist aber nicht alles… es kommt auf die eingefangene Stimmung an. Und da punktet die LX3, wie keine andere Kamera, die ich bisher besessen habe… und das waren schon so einige ;-)

Was das war? Frag mich besser nicht! Aber die Stimmung… die war genauso!

Letzte Vorbereitungen in der Küche, die Teller sind gut vorgewärmt… die Spannung steigt ins Unermessliche!

Wer sagt denn, dass man alles erkenn muss? Wir waren doch dabei und erinnern uns an die Situation genau!

Mag sein, dass ich mir meinen alten  SLR-Boliden des vergangegnen Jahrhunderts mit ihren gigantischen “Glasklötzen” mehr rausgekitzelt hätte… aber mich begeistert heute viel mehr, wie einfach und ohne jeden Aufwand ich das alles speichern kann… Ja, de Zeiten ändern sich eben!

LX3 – Lichtstärke auch für “Problemfälle” ausreichend!

Das die Lumix-LX3 bei schönem Wetter perfekte Aufnahmen macht, davon konnte ich mich in den vergangenen Wochen zur Genüge überzeugen. Auch bei schwachen Licht sind dank der Lichtstärke f:2.0 (selbst bei 24mm!) immer noch Fotos zu schießen, die mit anderen P&S Kameras wohl kaum möglich wären. Dass aber auch in Situationen “fast ohne Licht” noch athmosphärische Bilder zu bekommen sind, das wurde mir erst anlässlich des 60ten Geburtstages meines Freundes Wilfried H. so richtig klar.

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Natürlich hätte ich versuchen können, den Blitz einzuschalte, doch was hätte das gebracht?
Schlagschatten? Auf jeden Fall! Aber die hasse ich, wie die Pest! Weniger Körnung? Ja, wahrscheinlich!
Aber damit wäre die “LIVE” Athmosphäre zweifellos dahin gewesen… und genau das wollte ich auf keinen Fall!

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LX3 – Die “Immer dabei” Kamera, die ich gesucht habe…

Meine erste Voigtländer BESSA war vor ca. 50 Jahren eine Kamera, die man wegen ihrer Bauform und Größe “IMMER DABEI” haben konnte! Solides Metallgehäuse mit einklappbarem Balgen und sehr gutem Objektiv aus deutscher Fertigung, passte sie – einschließlich Sportsucher – in jede mittelgroße Mantel- oder Jackentasche!
Leider waren damals die Film und Entwicklungskosten nahezu unerschwinglich, zumindest für einen armen Schüler wie mich. Auch waren weder die maximal nutzbare Lichtstärke des Objetivs noch die erreichbare Filmempfindlichkeit damals gängiger Feinkorn-Negativ-Filme wirklich geignet, ohne Blitz oder Stativ innerhalb geschlossener Räume oder bei schlechten Lichtbedingungen zu fotografieren.
Es waren Zeiten, in denen so mancher Fotofreund einen 12er Film “Monate lang” in der Kamera hatte und ganz ganz vorsichtig damit umging, weil die Kosten pro Aufnahme so groß waren, daß man sein Taschengeld für die nächsten 12 Monate schnell los war, wenn man unbedacht fotografierte. Es hieß eben “haushalten”.

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Es müssen ja nicht immer aufwendige TOP-Fotos sein. Im höheren Alter möchte man “einfach” was für die Erinnerung.

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