Swarovski EL 8×32 – Und sie bewegt sich doch NICHT !

Swarovski-Habicht-160 Fernglasentwicklungen der letzten Jahre haben berücksichtigt, dass eine Vielzahl an Benutzern eine Brille trägt und diese auch bei ihrem Beobachtungen nicht absetzen will. War in der Vergangenheit auch die Möglichkeit gegeben – durch ausziebare oder schraubbare Augenmuscheln – Gläser der gehobenen und Spitzenklasse sowohl für Brillenträger als auch für normalsichtige Personen gleichermassen brauchbar zu machen, so war aber die Umsetzung in vielen Fällen weniger ideal ausgeführt.

Mittlerweile werden aber echte Fernglas-Neukonstruktionen schon wieder so überdimensioniert (AP > 20 mm), dass der umgekehrte Effekt einteten kann und selbst Brillenträger ihre Augenmuscheln einige mm herausdrehen müssen, damit keine ungewünschten Abschattungen beim Beobachten entstehen.

Da aber der Konstrukteur des Fernglases nicht einen “idealen” Benutzer mit immer gleicher Augenform und Lage vor sich hat, besteht das Problem, wo setzt man die ggf. erforderlichen Rasten im Zwischenbereich an.
Irgendwie passt es jedenfalls nicht oder die Rastkraft ist so schwach, dass doch irgendwann die gewählte Einstellung verloren geht. Also habe ich geknobelt, um eine Möglicheit zu finden, wie mein “zukünftiges” Glas auf einen festen Augen/Brillenabstand eingestellt werden kann, der einerseits für mich ideal passt, andererseits aber auch absolut fixiert ist.

Herausgekommen ist eine “original pepe-Lösung” die auch bei anderen Fabrikaten umgesetzt werden kann und gleichzeitig weder den Geldbeutel noch die technischen Fähigkeiten des Einzelnen ernsthaft überfordert.

Swarovki EL 8x32 - Augenmuschel mit und ohne Modifikation - Frontansicht

Ich habe kurzerhand die passende Anzahl an O-Ringen auf den Aussendurchmesser der Okulartuben geschoben, sodass nach dem Einschrauben auf “Anschlag” der perfekte Augenabstand erreicht ist.
Da diese O-Ringe in nahezu beliebigen Durchmessern und Dicken im Handel erhältlich sind, sollte so jeder die ideale Kombination finden können. Die hier verwendeten Ringe sind kurzer Hand aus der Sanitärabteilung des Baumarkts beschafft worden. Eigentlich sind die hier exemplarisch verwendeten Ringe für die Abdichtung von Ablaufargarnituren an Spülbecken gedacht… passen aber auch hier am Swarovski ganz genau.

wenn Sie weiter lesen möchten…

Swarovski EL 8×32 WB – Das neue/alte Hobby

Swarovski HabichtVon den vielen Hobbys, die ich im Laufe meines Lebens begonnen habe, sind so manche im Laufe der Zeit wieder zu den Akten gelegt worden. Aber es sind auch einige wenige, die die Zeiten überdauert haben. Wenn sie auch zeitweilig auf Sparflamme dahingeköchelt haben… die Flamme der Begeisterung brennt noch immer.

Neben der Fotografie ist das ohne Zweifel die Beobachtung meiner Umwelt per Fernglas.

Schon als kleiner Junge hat mich begeistert, die Welt auf diese Weise von Nahem beobachten zu können, mein größter Wunsch also, ein eigenes Fernglas.
Als ich dann von meinem Grossvater “endlich” meinen Wunsch erfüllt bekam, war das eine riesen Enttäuschung, denn mein Glas bestand anscheinend aus 2 alten Flaschenböden und das optische Ergebnis war eine reine Katastrophe… So machte mir das keinen Spass, aber was tun, ohne Geld?

Viele Jahre später dann, die Ausbildung war lange beendet und Familienplanung und Anschaffung der wichtigsten Haushaltsgegenstände erledigt, wurde dann endlich ein RICHTIGES Fernglas angeschaft…

Leitz Trinovid 8x32 BDas Leitz TRINOVID 8x32B 130m/1000m war eine Wucht. Die reinste Freude! Lupenreine Schärfe und höchster Kontrastreichtum verbunden mit einem schönen grossen Gesichtsfeld, konnte ich es auch mit Brille wunderbar benutzen. Endlich war mein Traum wahr geworden! Natürlich war mein Trinovid immer dabei, egal ob Ausflug, Exkursion oder Urlaub. Sorgsam gehütet und auch  nach zig Jahren noch fast “wie neu”. Nie hat es mich enttäuscht. Nie kam auch nur der geringste Zweifel auf, ob es etwas Besseres geben könne.

Oder doch? Ja, da gab es einen Wunsch, den ich gerne erfüllt gehabt hätte.
Die kürzeste Naheinstellung war mit ca. 6 Meter etwas groß, aber das war eben technisch nicht anders machbar. Die optische Physik war eben unüberwindbar! Damit mußte man leben.

Viele Jahre sind seitdem ins Land gegangen. Der Beruf hatte über große Zeitabschnitte das Hobby vollkommen in den Hintergrund gedrängt. Andere Dinge waren wichtiger!

wenn Sie weiter lesen möchten…