Lumix LX3 & TZ7 – Die idealen Urlaubsbegleiter
Unser Sommerurlaub 2009 in Prerow war nicht nur unsere erster Urlaub an der deutschen Ostsee, sondern auch mit herrlichstem Sonnenwetter über 3 volle Wochen der sonnigste Urlaub, solange ich denken kann. Nicht nur ideal zum Fotografieren! Das am Ende mehrere 1000 Fotos herausgekommen sind, die nur mühsam zu reduzieren sind (Kaum mal was verwackelt oder verrauscht, was soll man dann “rausschmeißen”?), ist aber nicht nur dem Traumwetter zu verdanken, sondern sicherlich auch unseren kleinen digitalen Reisebegleitern.
Die beiden Lumix DCs haben ihren Job sehr gut gemacht und wir fragen uns, wieso wir in vergangene Jahren mit soviel Heavy Metall unterwegs gewesen sind. Ohne Absprache war eine natürliche Abgrenzung entstanden, sodaß ich mich mit der LX3 auf alles gestürzt habe, was bei schlechtem Licht oder im Nahbereich zu finden war. Die beste Ehefrau von allen dagegen, hat ihre TZ7 auf alles gehalte, was per Tele herangeholt werden mußte.
Natürlich gab es auch viele Überschneidungen, aber tendenziell hatte sich die “Aufgabenverteilung” am Ende irgendwie so ergeben.
Was macht man nun mit so vielen Fotos, von denen man sich so schwer trennen kann? Na klar, die komplette Verwandtschaft wird zu Weihnachten mit Fotobüchern und Kalendern für 2010 versorgt… die Ärmsten
Natürlich sind Blüten immer ein Motiv… wenn da nur nicht dieser stürmische NordOst wäre! Und wenn sich dann noch eine Biene für einige Sekunden ruhig verhält, dann kann ich nicht sill stehen. Ich finde, der Kampf um ein gutes Bokeh ist mir garnicht schlecht gelungen, oder? Auch bei “Altertümern jeder Art” zuckt es mir immer im rechten Zeigefinger. So eine Libelle aber, die bedarf schon einer besonderen Geduld!
Wenn dann aber die “Lichter aus sind” und es wirklich schwierig wird, ohne Stativ oder zusätzlichen Blitz (weil verboten oder unerwünscht) dann ist die LX3 vollkommen in ihrem Element… und ich bekomme glänzende Augen. Insbesonder Kirchen und Museen sind die Domäne der kleinen LX3 mit dem lichtstarken Weitwinkel.
Ein Besuch der Darßer Arche war für schlechtes Wetter eingeplant, aber da nur Sonnenschein angesagt war, haben wir uns dieses kleine Museum eben bei bestem Wetter angesehen. Themen sind die verschiedenen Lebensräume sowie das Wirken der Kräfte, die zur Entstehung dieser besonderen Landschaft führten. Die in Acryl eingegossenen Insekten waren allerdings so schlecht beleuchtet… ich hätte nicht geglaubt, daß es dann doch ganz prima geklappt hat.
Natürlich haben wir uns auch im Bernsteinmuseum informiert über Enstehung, Gewinnung und Verarbeitung dieses ungewöhnlichen Produktes dieser Region… und waren überrascht, was man heute daraus macht.
Auch hier kam mir die große Lichtstärke der Lumix LX3 (f:2.0) besonders entgegen, denn ein Stativ im Museum ist natürlich nicht erlaubt und Blitzlicht würde die kleinen Formen förmlich “erschlagen”.
Mein Trick für diese Aufnahmen (natürlich mit einer offiziellen Fotoerlaubnis):
Den Adapter für die LX3 (DMW-LA4) aufgeschraubt und diese Kombination dann unmittelbar auf die Vitrinen-Glasflächen gelegt… so verwackelt nichts und es entstehen keine Reflexionen an der Glasfläche.
Aber was wäre ein Ostseeurlaub ohne Wasser, Schiffe und Boote jeglicher Größe?
Soweit die Beispielfotos, die ich mit der Lumix LX3 geschossen habe… nachfolgend ein paar TZ7 Tele-Fotos.
Und bei dem vielen BLAUtönen, die zwangsläufig die Fotos beherrschen, gab es aber auch reichlich GRÜN.
Besonderen Spass machten uns natürlich die Motive, die wir in den kleineren Hafenstädtchen finden konnten.
Na und schlußendlich, was wäre ein Ostsee-Urlaub ohne Möven? Garnicht so einfach, die hübschen Vögel bei ihren flinken Flugkapriolen “einzufangen”, aber mit der Lumix TZ7 und ihrem großen Telebereich zusammen mit dem integrierten OIS war auch das – nach einigen Versuchen – ein recht einfach zu beherrschen Aufgabe.
Wenn ich die Ausbeute betrachte und bedenke, mit welch geringem Ballast wir unterwegs waren, dann sind wir nicht böse, unsere schweren analogen Spiegelreflex-Boliden in diesem Urlaub zu Hause gelassen zu haben.
Bleibt das Problem, die Fotoflut möglichst rationell zu “verarbeiten”… aber das ist ein ganz ander Sache
































