LX3 und die Fotoarchivierung – 1. Teil
Hat man ein neues Spielzeug, so beschäftigt man sich ausgiebig damit. Das scheint vollkommen unabhängig vom Alter zu funktionieren. Als Kind hat man sein neues Fahrrad fast “zu Tode” geputzt (zumindest als es neu war). Im fortgeschrittenen Alter engagiert man sich sehr zeitaufwendig mit der neuen Digitalkamera.
Massig Fotos entstehen dann bei den eigenen Versuchen, die es zu ordnen gilt…
Schnell kommt die Frage auf: Wie verpacke ich die Bilderflut richtig und wie finde ich sie dann schnell wieder?
Zunächst müssen Altlasten übernommen und geordnet werden
Zum Glück ist seit ca. 3/4 Jahr ein iMac im Hause
Natürlich ginge das auch auf dem länger vorhandenen SHUTTLE-PC mit dem instalierten ADOBE PhotoShop Elements, aber hat man die optisch “schmucken” Programme auf den Rechnern der Firma Apple erst einmal entdeckt… will man sie garnicht mehr verlassen; alles funktioniert, wie aus einem Guss… und das zuverlässig und extrem schnell! Und selbst ein Handbuch ist kaum mal erforderlich, es klappt einfach!
Wenn auch die RAW-Dateien (und die waren ein Kaufentscheid für dieses Modell) der Lumix LX3 nach einem entsprechend ausgelegten Programm schreien, im Moment komme ich mit den JPG-Dateien – so wie sie aus der Kamera kommen – sehr gut klar und habe noch nichts wirklich vermisst!
Deshalb ist iPhoto aus dem vorinstallierten Programmpaket iLife momentan die Lösung meiner Wahl.
Sowohl das Überspielen LX3 => iMac als auch das anschließende Katalogisieren geht rasant von der Hand.
Natürlich wurde auch der von der Festplatte des PCs gerettet alte Fotokram komplett eingelesen, was ebenfalls in Minutenschnelle erledigt war. Die anschließende Einteilung in sinnvolle Portionen war auch nur deshalb etwas zeitaufwendiger, weil auf dem Alt-PCs ein wenig Unordnung eingetreten war, die es nun, während der Neuorganisation der Fotos, gleich mit zu beseitigen galt. Der eigentliche “Verteilungsprozess” mit iPhoto war dann ein Klax!
Mit der automatischen Einteilung in Tagesereignisse und der anschließenden Zusammenfassung zu sinnvollen Blöcken entsteht schnell eine grobe Ornung. Sideshows aus Themenalben zu erstellen ist eine Sache von wenigen Mausklicks. Ausdrucken ist ein Kinderspiel aber auch die erweiterten Fähigkeiten sind eine reine Freude.
Die saubere Programmoberfläche mit aussgekräftigen Funktions-Icons macht die Bedienung von iPhoto zum Kinderspiel.
Sofort wurde aus den Urlaubsbildern von 2005 und 2006 probeweise Fotobücher kreiert, einige 100 immernoch nicht “analog” vorliegende Fotos wurden beim Online Apple-Service geordert und nach wenigen Tagen in tadelloser Qualität per Post an der Haustüre angeliefert. (Selbst das Verfolgen der aus Schottland kommenden Sendung war mit dem iMac ein Vergnügen
)
Zugegeben, es ist nicht die billigste Lösung, aber wenn ich das Ergebnis betrachte in Verbindung mit der gebotenen Bequemlichkeit, dann ist das seinen Preis durchaus wert = PREISWERT !
Die geschmackvollen Vorlagen für die Fotobücher sind in Sekundenschnelle aus dem Bildervorrat zu “befüllen”.
Austauschen von Bildern und Erweitern um Texte ist auch anschließend ohne Probleme und großes KnowHow realisierbar.
Endlich kann die “Beste Ehefrau von Allen” die offenen Stellen in unseren Fotoalben schließen
Tja, und in Zukunft werden wir wohl keine Papierbilder mehr anfertigen. Denn diese Fotobücher, sind einfach eine Wucht! Die vorhandenen Vorlagen sind so gewählt, dass man vom verspielten Album in bunten Farben bis zum professionellen Portfolio alles dabei hat. So macht das Verarbeiten der fertigen Fotos richtig Freude…
Und das Ergebnis ist wirklich professionell.
Ich habe es sogar der Frau meines Chefs geschenkt… zu Weihnachten. Und das heißt schon was!



Also die Frau deinen Chefs hat sich doch bestimmt sehr über ihr Fotobuch gefreut
Klasse was du da so berichtest wie einfach das alles geht. Ich glaube irgendetwas mache ich noch falsch, bei mir dauert das Bilderbearbeiten immer wesentlich länger. Bis man da eine ganze Hochzeit “verarbeitet” hat, da ziehen schon ein paar Tage ins Land.
Ich will ja ehrlich sein und 2 Dinge richtig stellen….
Punkt1:
Da ich mein eigener Chef bin, ist die “Frau meines Chefs” natürlich “Die beste Ehefrau von Allen”… aber da darf man natürlich erst recht keine Kompromisse machen, das wäre sträflich
Aber sie hat sich seeehr gefreut über mein Geschenk
So sehr, dass sie zugestimmt hat, in diesem Jahr zum ersten mal ihre geliebte Leica M6 zuhause zu lassen und in den Urlauben rein DIGITAL zu fotografieren…
Wow, das ist kaum vorstelbar und grenzt eher an ein Wunder… aber du siehst, daß auch sie von dem, was aus der LX3 “hinten” herauskommt sehr überrascht und überzeugt ist!
Punkt 2:
Bildbearbeitung wäre die falsche Bezeichnung für das , was ich hier mache. Ich habe ja keinerlei Veränderung an den Fotos vorgenommen, sondern sie lediglich “hübsch angeordnet”.
Deinen professionellen Ansprüchen könnte das wahrscheinlich nicht genügen, aber für unsere privaten Erinnerungsfotos reicht das allemal aus…
Bis ich alle, in die LX3 eingebauten Manipulationsmöglichkeiten ausprobiert habe, dauert es noch einige Zeit, dann werde ich sicher auch mal die RAW-Konserven “in Angriff nehmen” und sehen, ob ich da was mit “verbessern” kann.
Aber bis dahin mach ich mir die Arbeit mit iPhoto leicht, sehr leicht sogar